Foto Praxis Dr. Gronemeier in Gronau

Praxis

Hyposensibilisierung und Stichprovokation

Hyposensibilisierung
Die Hyposensibilisierung ist zur Zeit, und nach wie vor, die wertvollste Therapieform in der Allergologie. Das Allergen wird in aufsteigender Dosierung in 4 (- 8wöchigen) Abständen unter die Haut gespritzt. Der Patient soll dadurch immun gegen das Allergen gemacht werden. Die Therapie dauert mindestens 3 Jahre. Manchmal muss bei Insektengiftallergien lebenslang hyposensibilisiert werden. In unserer Praxis werden z.B. Hyposensibilisierungen mit Insektengift (Biene, Wespe), Pollen, Schimmelpilzen und Hausstaubmilben vorgenommen.

Der Patient muss nach der Injektion unbedingt mindestens 30 Minuten in der Praxis bleiben, da bedrohlichere Nebenwirkungen in der Regel in diesem Zeitraum eintreten.

Stichprovokation mit dem lebenden Insekt
In Kooperation mit dem St. Antonius Hospital führen wir, unter laufender Hyposensibilisierungstherapie, im stationären Überwachungsbereich Stichprovokationen mit dem lebenden Insekt (Biene, Wespe) durch. Dabei wird das Insekt auf die Haut aufgesetzt und zum Stechen provoziert. Der Patient bleibt mindestens für 24 Stunden im Krankenhaus.

Mit der Stichprovokation soll die Effektivität der Hyposensibilisierung geprüft werden.