Foto Praxis Dr. Gronemeier in Gronau

Praxis

Lungenfunktion

Lungenfunktionsprüfung:
In der Regel führen wir die so genannte „große Lungenfunktionsprüfung (Bodyplethysmographie)“ durch. Dabei sitzen Sie in einer gläsernen, verschlossenen Kabine, deren Tür jederzeit geöffnet werden kann. Es lassen sich mit dieser Methode Informationen über die großen und kleinen Atemwege sowie das Lungenvolumen gewinnen.

Bronchospasmolysetest:
Der Test ist im Falle verschlossener Bronchien, insbesondere zur Identifikation eines Asthma bronchiale, erforderlich. Die Lungenfunktionsprüfung wird dabei vor und nach Inhalation eines bronchialerweiternden Sprays durchgeführt. Dauer des Testes, je nach verwendetem Spray, ca. 10-45 Minuten.

Bronchialer Provokationstest mit Methacholin:
Wird der Bronchospasmolysetest bei einer veränderten Lungenfunktion (verschlossene Bronchien) erforderlich, so wird der Provokationstest in der Regel bei einer unauffälligen Lungenfunktion vorgenommen. Der Test dient insbesondere der Abklärung von Husten und Asthma bronchiale. Dabei muss ein Reizstoff (Methacholin) inhaliert werden. Es kann zu, meist leichten, Atembeschwerden kommen. Dauer des Testes ca. 20-30 Minuten.

Diffusionskapazität:
Im Bereich der kleinsten Atemwege werden Sauerstoff und Kohlendioxid ausgetauscht. Die Kapazität der Lunge für diesen Vorgang lässt sich mit einem Kohlenmonoxid-Helium-Gemisch messen. Das Analysegas wird tief eingeatmet, die Luft für 10 Sekunden angehalten und anschließend wieder langsam ausgeatmet. Erforderlich ist diese Untersuchung bei bestimmten, selteneren Erkrankungen (z.B. Lungenfibrose, Sarkoidose).

Mundverschlussdruckmessung (u.a. zur Messung der Atemmuskelkraft):
Es wird der Druck im Mund bei verschlossenem Atemventil unter verschiedenen Atemmanövern gemessen. Die Durchführung der Untersuchung erfordert etwas Erfahrung. Es sollten 5-10 Versuche unternommen werden.