Foto Schlaflabor Dr. Gronemeier in Gronau

Schlaflabor Gronau

Schlafmedizin

Polygraphie (Voruntersuchung; Schlaf-Apnoe-Screening):

Schnarchen, nächtliche Atemstillstände und Tagesmüdigkeit (Schlaf-Apnoe-Syndrom) sind weit verbreitet und müssen weiter untersucht werden. Eine erste Voruntersuchung kann mit dem Schlaf-Apnoe-Screening (kleines, ambulantes Schlafaufzeichnungsgerät) erfolgen.

Dabei wird ein kleiner Gerätekoffer (bestehend aus Brustgurt, Bauchgurt, Schnarchmikrofon, Nasensensor, Aufzeichnungsbox und Sauerstofffingersensor) für den nächtlichen Einsatz zu Hause mitgegeben.

Der Koffer wird am nächsten Tag in der Praxis (zwischen 8:00 Uhr und 8:30 Uhr) wieder entgegengenommen und die Daten entsprechend ausgewertet. Zu einem vereinbarten Termin erfolgt dann die Besprechung des Ergebnisses mit dem Arzt und eventuell die Einplanung in das Schlaflabor.

Polysomnographie (Schlaflabor-Untersuchung):

Dies ist die umfassendste Schlafuntersuchung und findet im Schlaflabor statt. Dabei werden, unter Monitorüberwachung durch eine Nachtwache, unter anderem die Gehirnströme (EEG) aufgezeichnet. Neben der Schlafapnoe können viele andere Schlafstörungen untersucht werden (z.B. Restless-Legs-Syndrom, Schlafwandeln, Narkolepsie, nächtliche Epilepsie, Einschlafstörungen und Durchschlafstörungen).

Bei der Schlafapnoe ist oft eine maschinelle Beatmungstherapie über die Nasenmaske erforderlich. Die Therapie wird, polysomnographisch überwacht, im Schlaflabor eingeleitet und dort ggf. auch kontrolliert.